Forschung

Höchstleistungen in einem weltweit einmaligen Umfeld



Der Forschungsplatz Davos verfügt über eine mehr als 100 Jahre alte Tradition. In dieser Zeit haben sich Forschungsinstitutionen herausgebildet, die Weltruf besitzen und zum aktuellen Wissenstand in ihren jeweiligen Fachgebieten beitragen. Insgesamt sind in Davos nicht weniger als sechs wissenschaftliche Institutionen in den Gebieten Allergie- und Asthmaforschung, der Osteosynthese, der gastroenterologischen Chirurgie, der Schnee- und Lawinenforschung, der Strahlungs- und Klimaforschung sowie der Risikoforschung tätig.

Die Betrachtung der Tätigkeitsfelder der Forschungsinstitutionen zeigt, dass diese auch an den natürlichen Gegebenheiten und der Bedeutung von Davos als Gesundheitsplatz und Tourismusort anknüpfen. Davos ist es damit gelungen, Forschungsinstitutionen anzusiedeln, welche die ortsspezifischen Gegebenheiten nutzen, um ihre Forschung voranzutreiben.


Academia Raetica / Graduate School Graubünden:

Die Dachorganisation der Forschungsinstitute Graubündens

Copyright: Ralph Feiner Architekturfotografie Malans

Weitere Informationen:

www.academiaraetica.ch

www.gsgr.ch

Die Academia Raetica setzt sich seit 2006 als Dachorganisation für die Forschungsinstitute in Graubünden ein. Sie verbindet zwanzig national und international angesehene Institutionen verschiedener Fachrichtungen als Mitglieder und weitere neun als Partner. Seit 2009 betreibt sie ihre Geschäftsstelle in Davos, wo eine bedeutende Konzentration an Forschung besteht. Die Academia Raetica fördert die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder, vertritt deren Anliegen und informiert Politik und Öffentlichkeit über die Belange des Forschungsplatzes. Sie erfüllt eine Scharnierfunktion von der Forschung zur Wirtschaft und Industrie. Ein wichtiges Projekt der Academia Raetica ist der Aufbau der Graduate School Graubünden. Sie unterstützt im Rahmen eines Leistungsauftrags des Kantons die Doktorierenden und Post-Doktorierenden in ihrer Weiterbildung, Zusammenarbeit und lokalen Integration. In einem Memorandum of Understanding wurde eine Zusammenarbeit mit der ETH und der Universität Zürich im Bereich Life Sciences vereinbart. Die Vernetzung mit weiteren Universitäten wird angestrebt. Zudem setzt sich die Graduate School Graubünden für die Bekanntmachung der Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Öffentlichkeit ein. Diese Aktivitäten sollen die fachlichen Qualifikationen der jungen Forschenden steigern, die Attraktivität des Forschungsplatzes erhöhen und damit einen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag für Graubünden und für Davos leisten.



Unsere Forschungsinstitute:

Weitere Informationen:

www.aofoundation.org

Weitere Informationen:

www.aofoundation.org/ari

Weitere Informationen:

www.aocid.org

AO Foundation


Die AO Stiftung ist eine medizinisch orientierte non-profit Organisation, geleitet von einer internationalen Gruppe von Chirurgen, die auf die Behandlung von Traumata und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert sind.
Im Jahre 1958 von 13 visionären Chirurgen gegründet und seit 1984 eine Stiftung, bildet die AO heute eines der grössten globalen Netzwerke, dem gegenwärtig mehr als 16'000 Chirurgen, OP-Personal, und Wissenschaftler aus über 100 Ländern angehören. Zwei  Forschungsinstitute, die unter dem Dach der AO Stiftung agieren, sind Mitglieder von Science City Davos.


AO Research Institute Davos

Der Auftrag des AO Forschungsinstituts (ARI) ist es, herausragende, angewandte präklinische Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Traumatologie und der Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats voranzutreiben. Ziel ist es, dieses Wissen in die klinische Praxis umzusetzen, um zu einer weltweiten Verbesserung der Patientenversorgung beizutragen.
Das AO-Forschungsinstitut wurde am 18. Juni 1959 von der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) gegründet. Zu Beginn war es als "Labor für experimentelle Chirurgie Davos" bekannt und später mit den entsprechenden Statuten und Satzungen einer Stiftung ausgestattet.
Heutzutage zielt die am ARI durchgeführte Forschung darauf ab, chirurgische Probleme des Alltags bei der Behandlung von Frakturen und degenerativen Erkrankungen zu lösen. Zu diesem Zweck führt ARI grundlegende und angewandte Forschungsarbeiten durch auf den Gebieten der Biomechanik und der Biologie des Knochens, der Bandscheibe und des Knorpels (einschliesslich Forschungsaktivitäten auf den Gebieten des Tissue Engineerings und muskuloskelettaler Infektionen), sowie der Biomaterialienwissenschaft (abbaubare Polymere und polymerbasierte Transportsysteme).
Darüber hinaus forscht das Institut auf dem Gebiet der "Intelligenten Chirurgie". Dies umfasst "intelligente" Implantate, intrakorporale Navigation und Hilfsmittel für OP-Teams und Chirurgen.
In sämtlichen Projekten sind Experten aus der Klinik als Berater eng involviert, um die klinische Relevanz zu gewährleisten. Häufig verbringen klinische Spezialisten auch 6-12 Monate als Fellows am Institut, um direkt an der Forschungsarbeit mitzuwirken.
Die so entstandenen Arbeiten bilden dann die Grundlage für die Entwicklung neuer Implantate und Behandlungsmethoden.


AO Clinical Investigation and Documentation

Der Auftrag von AO Clinical Investigation and Documentation (AOCID), dem Institut für klinische Forschung innerhalb der AO Foundation, ist es, evidenz-basiertes Wissen zu generieren, um klinische Entscheidungsprozesse im Bereich der Traumatologie und der Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zu unterstützen und zu verbessern. Dazu führt AOCID unabhängige Studien durch und bietet Weiterbildungsmassnahmen sowie methodologische Dienstleistungen auf dem Gebiet der klinischen Forschung an.
Die AO begann bereits im Jahr 1959 in Davos mit klinischer Dokumentation. Die Falldokumentation wurde das Fundament zur globalen Akzeptanz der AO Prinzipien der Frakturbehandlung.
Im Bewusstsein der Notwendigkeit, klinische Fragen proaktiv zu beantworten, fing AOCID in den späten 1990er Jahren an, klinische Multizenterstudien global durchzuführen. Bis zum heutigen Tag haben insgesamt mehr als 10'000 Patienten aus über 40 Ländern an einer der vielen von AOCID durgeführten Studien teilgenommen.
AOCID hat sich verpflichtet, klinische Studienergebnisse akkurat und vollständig zu sammeln und zeitnah der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Alle Forschungsaktivitäten werden entsprechend der global anerkannten Regeln für klinische Forschung durchgeführt. Damit stellt das AOCID eine hohe Qualität seiner erbrachten Dienstleistungen sicher. Die von AOCID durchgeführte klinische Forschung respektive die jeweiligen Ergebnisse sind rein durch medizinisch-wissenschaftliche Gesichtspunkte geleitet und unabhängig vom Einfluss Dritter.
AOCID ist ein Institut für klinisch-wissenschaftliche Kompetenz. Es ist Dienstleister der Wahl für klinische Forschung innerhalb der AO Gemeinschaft sowie für ausgewählte Industriepartner.
Die Bereitstellung verschiedener Arten von Registern, welche die Teilnahme von Forschern aus der ganzen Welt ermöglicht, sowie das Angebot von einzigartigen Weiterbildungsmöglichkeiten vervollständigen das Dienstleistungsangebot von AOCID.



Weitere Informationen:

www.ck-care.ch

www.campus-davos.ch

Christine Kühne-Center for Allergy Research and Education (CK-CARE)

Im Juli 2009 hat die Kühne-Stiftung das Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) mit den Standorten Davos, München und St. Gallen initiiert. Tragende Säulen der Initiative sind eine hoch qualifizierte und gut vernetzte Forschungstätigkeit im Bereich der Allergien und eine auf aktuellen Erkenntnissen basierende Ausbildung von medizinischen Fachpersonen. Mit der Etablierung von CK-CARE wurde eine der europaweit grössten privaten Initiativen auf dem Gebiet der Allergologie ins Leben gerufen. Nach einer erfolgreichen externen Evaluation der erbrachten Leistungen durch internationale Experten und nach ebenfalls international validierter Weiterentwicklung des Projekts wurde die Initiative 2014 um die Standorte Bonn, Augsburg und Zürich erweitert und für weitere fünf Jahre verlängert.

Weltweit sind rund eine Milliarde Menschen von allergischen Erkrankungen und Asthma betroffen. Seit fast einem Jahrhundert werden Forschungsanstrengungen unternommen. Dennoch bestehen bei diesen Krankheiten nach wie vor Wissenslücken und wegen der unzureichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse auch beschränkte präventive und therapeutische Möglichkeiten. Erklärtes Ziel von CK-CARE ist es, Forschung, Edukation und Prävention auf dem Gebiet der Allergien zu fördern und die Umsetzung der Forschungsergebnisse in der klinischen Versorgung zugunsten der betroffenen Patienten zu verbessern.

Mit der Lancierung des Allergiecampus Davos wurde 2014 zudem eine neue Ära eingeleitet. CK-CARE baut in enger Zusammenarbeit mit dem führenden Forschungsinstitut SIAF Davos und der Hochgebirgsklinik Davos ein weltweit in diesem Bereich einmaliges Zentrum auf, in dem Forschung, Therapie und Edukation im Allergiebereich ideal vernetzt auf gleichem Areal zusammenwirken und Synergien entwickeln können.



Weitere Informationen:

www.grforum.org

Global Risk Forum Davos

Die Stiftung ist Brückenbauer zwischen Forschung und Umsetzung im Bereich Risiko- und Katastrophen-Management, wobei die Vernetzung aller Interessensgruppen und ein ganzheitlicher Forschungsansatz im Zentrum stehen. Die Stiftung entwickelt Handlungsrichtlinien, Strategien, Konzepte und Empfehlungen für das Katastrophen- und Risikomanagement. GRF Davos arbeitet mit politischen Institutionen, nationalen und internationalen Organisationen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit eng zusammen und ist um raschen Wissenstransfer mit Aus- und Weiterbildungskursen bemüht.



Weitere Informationen:

www.siaf.uzh.ch

Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF

Das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) in seiner heutigen Form wurde 1988 von der Medizinischen Abteilung der Stiftung Schweizerisches Forschungsinstitut für Hochgebirgsklima und Medizin Davos (SFI) gegründet. Das SIAF ist seit 1996 der Universität Zürich angegliedert und seit 2007 Mitglied der Life Science Zurich Graduate School, einem gemeinsamen Ausbildungs-Projekt der Universität Zürich und der ETH Zürich. Die Mitarbeiter des SIAF nehmen in nationalen und internationalen Organisationen sowie in Redaktionen von Topfachzeitschriften in den Bereichen Allergie, Asthma und klinische Immunologie eine führende Rolle wahr. Zusätzlich erfüllt das SIAF Lehrverpflichtungen an der Universität Zürich und der Universität Salzburg. Das Institut organisiert seit Jahren das international angesehene World Immune Regulation Meeting (WIRM) in Davos, das weltweit zum attraktivsten Kongress seiner Art zählt.
Die Forschung des SIAF konzentriert sich auf die Grundlagenforschung im Bereich von Allergien und Asthma, damit neue Ansätze für präventive und kurative Behandlungen zu Gunsten von Patienten entwickelt werden können. Das SIAF betreibt Humanforschung auf höchstem Niveau mit Schwerpunkt auf eine patienten-relevante Forschung. Das stetig wachsende SIAF hat über 800 Fachbeiträge veröffentlicht, die über 40‘000 Mal zitiert wurden. Damit gehört das SIAF zu den international meistzitierten und führenden Instituten auf diesem Gebiet. 



Copyright: Ralph Feiner Architekturfotografie Malans

Weitere Informationen:

www.pmodwrc.ch

Physikalisch-Meteorologisches Observatorium / Weltstrahlungszentrum (PMOD/WRC)

Seit seiner Gründung im Jahr 1907 beschäftigt sich das Physikalisch-Meteorologische Observatorium Davos (PMOD) mit dem Einfluss der Sonnenstrahlung auf das Erdklima. Seit 1926 bildet das Observatorium eine Abteilung des Schweizerischen Forschungsinstituts fur Hochgebirgsklima und Medizin Davos.
Auf Ersuchen der Weltmeteorologischen Organisation (WMO) und einen bundesrätlichen Beschluss hin wurde das PMOD im Jahr 1970 beauftragt, das Weltstrahlungszentrum (World Radiation Center, WRC) zu errichten und zu betreiben. Dieses unterhält das sogenannte Primärnormal für solare Bestrahlungsstärke – eine Gruppe von hochpräzisen Absolut-Radiometern, die für alle derartigen Messinstrumente weltweit als Referenz dienen. Auf weitere Anfragen der WMO wurde das Tätigkeitsgebiet des Weltstrahlungszentrums schrittweise um Kalibrieraufgaben für Infrarot-Strahlung, spektrale Strahlungsmessungen zur Bestimmung der atmosphärischen Trübung, sowie UV-Strahlung erweitert.
Das PMOD/WRC entwickelt und baut Radiometer verschiedener Art, die zu den weltweit genauesten ihrer Art gehören und sowohl am Boden als auch im Weltraum eingesetzt werden. Diese Instrumente werden auch zum Kauf angeboten und kommen bei vielen Meteorologischen Diensten weltweit zum Einsatz.
Im Weltraum und mittels Bodenmessungen gewonnene Daten werden in Forschungsprojekten zum Klimawandel und der Sonnenphysik analysiert. Dies geschieht in nationaler, insbesondere mit der ETH Zürich, und internationaler Zusammenarbeit.



Bild: Daniel Martinek

Weitere Informationen:

www.slf.ch

WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF
Das SLF ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Dienstleistungszentrum mit rund 140 Mitarbeitenden und Sitz in Davos Dorf. Es gehört zur Eidg. Forschungsanstalt WSL und damit zum ETH-Bereich. Die Wissenschafter und Wissenschafterinnen erforschen den Schnee, seine Wechselwirkung mit der Atmosphäre, die Entstehung und Dynamik von Lawinen, Lawinenschutz, Permafrost und Gebirgsökosysteme. Das SLF bietet  ausserdem diverse Dienstleistungen an, dazu gehören Beratungen zu Lawinenschutzmassnahmen,  Expertisen zu Lawinenunfällen sowie die Entwicklung von Warnsystemen für Naturgefahren. Die bekannteste Dienstleistung ist das Lawinenbulletin, das während der Wintersaison zweimal täglich herausgegeben wird. Die Mitarbeitenden des SLF sind in der Lehre an der ETH und Universitäten im In- und Ausland tätig, sowie in der Aus- und Weiterbildung für Sicherheits-Fachleute. Etwa 25 Studierende schreiben am SLF ihre Doktorarbeit. Fünf Lehrlinge erhalten eine Berufsausbildung. Für die Öffentlichkeit bietet das SLF Institutsführungen und eine permanente Ausstellung an, sowie vielseitige Informationen auf seiner Website, in den Medien und anderen Publikationen.



Angewandte Forschung im praktischen Umfeld:

Weitere Informationen:

www.spitaldavos.ch

Spital Davos

Als öffentliches Akutspital stellen wir die medizinische Grundversorgung für die Spitalregion Davos sicher und gewährleisten die stationäre und ambulante Akutversorgung der Bevölkerung und Gäste während 24 Stunden an 365 Tagen.

Im modernen, neu umgebauten Spital arbeiten rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit modernsten Diagnostik- und Therapiegeräten. Dank flexiblen Entscheidungsstrukturen entwickeln wir uns immer weiter. Innovation, Freude an der Herausforderung und Teamleistung sind täglich gelebte Praxis.

Die Partnerschaft im Bereich der Sportmedizin stellt eine willkommene Ergänzung zum gesamten medizinischen Spektrum des Spitals dar.



Weitere Informationen:

www.kirchnermuseum.ch

Kirchner Museum Davos

Ernst Ludwig Kirchner war einer der bedeutendsten europäischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Das Kirchner Museum Davos bietet dem Besucher das aussergewöhnliche Erlebnis, Werke von Kirchner am Ort ihrer Entstehung zu sehen. Davos und seine Umgebung inspirierten ihn zu einer grossen Anzahl wichtiger Arbeiten. Die Sammlung umfasst zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, druckgrafische und textile Werke sowie nahezu alle Skizzenbücher und Fotografien des Künstlers.
Ernst Ludwig Kirchner wurde 1880 in Aschaffenburg geboren. Nach einem Architekturstudium in Dresden gründete er mit seinen Freunden Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe «Brücke». 1911 zog Kirchner nach Berlin. 1913 zerbrach die Freundschaft der «Brücke»-Künstler. Die Auseinandersetzung mit den Problemen der Grossstadt und der drohende Ausbruch des Ersten Weltkriegs liessen Kirchner körperlich und seelisch zusammenbrechen. Nach verschiedenen Klinikaufenthalten suchte er schliesslich 1917 in Davos Heilung. Zuerst auf der Stafelalp, dann im Haus «In den Lärchen» und später «Auf dem Wildboden» führte er sein eigenständiges, vielfältiges Werk fort. Im nationalsozialistischen Deutschland durften Kirchners Bilder nicht mehr gezeigt werden; 1937 wurden sie aus den Museen entfernt und in der Ausstellungsreihe «Entartete Kunst» verunglimpft. Die Diffamierung seiner Person, seines künstlerischen Werks und persönliche Probleme stürzten Kirchner in eine Krise, und so schien ihm 1938 der Freitod der einzige Ausweg.